Park-Hotel Holzner ****

Hotel2Einmal hier, will man nicht mehr weg. Das Holzner zieht an, es heißt jeden Willkommen. Hier findet der Ruhesuchende ebenso Erholung wie der Genießer kulinarische Wonnen. Die Familie kommt zu ihrer verdienten, gemeinsamen Zeit, während Naturliebhaber Wälder und Wiesen durchstreifen.

Seit über einhundert Jahren bietet das Holzner Erholung für die Kleinsten und die ganz Großen. Aus der langen Geschichte des Hauses hat sich stille Tradition entwickelt, die keine Scheuklappen trägt. So ist das Holzner heute ein Haus für Leib und Seele. Ein Haus mit Geschichte, die jeden Tag weitergeschrieben wird. Ein Ort des Genießens für alle Generationen.

_DSC0086©Alex FilzAls sich die Rittnerbahn-Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem schönsten Platz entlang der Bahntrasse umsah, um dort ein fantastisches Hotel zu errichten, wurde man unweit von Maria Himmelfahrt, im heutigen Oberbozen fündig: Am Südhang des sonnigen Rittner Hochplateaus auf einer natürlichen Terrasse mit atemberaubender Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Dort thront das Holzner noch heute, angepasst an höchste moderne Komfortanforderungen und – wer hätt’s gedacht – die besonderen Wünsche von Familien und Kindern.

Als das Parkhotel Holzner – damals unter dem Namen Parkhotel Oberbozen – 1908 seine Tore öffnete, stand es inmitten von Fluren und Wäldern. Wo heute die Rittner Seilbahn im 4-Minuten-Takt Oberbozen mit der Landeshauptstadt Bozen verbindet, tuckerten wohlbetuchte Gäste mit einer Zahnradbahn auf das Rittner Hochplateau herauf und verbrachten im Holzner lange, laue Sommertage.

„An einem strahlenden Sommertag im Jahr 1972 kam ich zum ersten Mal ins Hotel. Die Eingangshalle schien mir kühl und etwas düster, “ erinnert sich Senior-Chefin Marianne Holzner, „der Eindruck verstärkte sich noch, als ich durch die hohen Aufenthaltsräume ging, bis ich in den Lesesaal kam. Durch die wunderschönen, großen Bogenfenster fiel das Sonnenlicht, die alten Korbmöbel gaben ein Gefühl von Leichtigkeit und Sommerfrische und ich verstand plötzlich, wie dieses Haus gedacht war: Als Sommerhaus mit viel Licht und Schattenplätzen, um Kühle zu finden und auszuruhen.“

Dieser Erkenntnis folgend, haben Hans und Marianne Holzner, die das Hotel bis 2008 durch rund 40 großartige, wenn auch nicht immer leichte Jahre geführt und den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte gelegt.

Die originale Jugendstil-Ausstattung des Hauses wurde mit den Jahren, Stück für Stück liebevoll restauriert und in Stand gesetzt. Die Aufenthaltsräume wurden gemäß ihrer eigentlichen Bestimmung und den Merkmalen des Alpinen Jugendstils wieder zu einladenden, erlesenen Räumlichkeiten umgestaltet.

Im Holzner gibt es heute keine verstaubten Jugendstil-Stücke, die man hinter Vitrinen betrachten kann. Nein, im Holzner sitzt man bei Frühstück und Abendessen auf originalen Thonetstühlen aus dem Jahre 1907 und schläft in majestätischen Kastenbetten aus der Gründungszeit. Die weit über 200 Leuchten und Lampen im ganzen Haus, das schwere Silberbesteck, ebenso wie ein großer Teil der Zimmerausstattung sind heute genauso im Einsatz wie vor über hundert Jahren.

Neben der Wertlegung auf den historischen Charakter des Holzner, leiteten Hans und Marianne eine weitere maßgebliche Ausrichtung des Hauses ein, indem sie sich schon früh auf die Bedürfnisse von Familien spezialisierten. „Kinder bringen nicht Unruhe, sondern Leben ins Haus,“ pflegt der sechsfache Familienvater und vierzehnfache Großvater Hans Holzner noch heute zu sagen und schmunzelt dabei. Man habe nie ein Haus für nur eine Zielgruppe sein wollen, sondern sich immer schon als Ort der Erholung für alle Generationen verstanden, und das beinhalte Eltern mit ihren Kindern, aber auch Großeltern mit ihren Enkeln.
An diese beiden Schwerpunkte halten sich auch Wolfgang und Monika Holzner, die das geschichtsträchtige Parkhotel 2008 übernahmen und damit bereits die vierte Generation der Familie sind, die hier schalten und walten. Dieses Familienbewusstsein ist im ganzen Haus präsent: Die Liebe zum Detail und die fühlbare Gastfreundschaft sind erfrischend und erholsam. Allerdings wollen die „Junior-Chefs“ hier nicht stehen bleiben. „Wir kommen oft ins Grübeln, wie zeitgemäß wir sind: Fünf-gängige Gourmetmenüs im Kerzenschein in Zeiten der weltweiten Rezession? 100-jähriges Tafelsilber, während der Silberpreis auf dem Weltmarkt Rekordhöhen erreicht? Gemütlichkeit vor Funktionalität?“ fragen sich die Junghoteliers und geben sich selbst die richtige Antwort: „Das Holzner ist ja nicht nur unser Betrieb – wenn auch Familienbetrieb – das Holzner ist unser Zuhause. Und damit ist es auch unser Rückzugsort. Ein Ort, an dem wir mit Freunden und Familie Feste feiern. Der Ort, an dem unsere Kinder aufwachsen. Es ist unser Daheim. Und in unserem Daheim wollen wir uns – gerade in Zeiten wie diesen – geborgen fühlen. Und jedem, den wir hierher einladen, jedem, der uns hier besucht und die Tage mit uns teilt, wollen wir diese Geborgenheit schenken. Damit man dann wieder hinaustreten und dem Alltag mit neuer Kraft die Stirn bieten, und mit Freude und Zuversicht dem Leben begegnen kann. “

Ein Konzept, das im Holzner voll aufgeht. Neben den großen Säulen Familie und Geschichte, legen Monika und Wolfgang seit der Betriebsübernahme auch vermehrt Gewicht auf Kultur, Wellness und Genuss. Das architektonisch einmalige Endlosschwimmbad mit Innenpool, Saunen, Ruheräumen und Wellnessbereich lädt in überaus ansprechendem Rahmen zum Entspannen und Genießen ein. Während die Holzner’sche Küche seit Jahren auf höchstem Niveau und wiederholt mit einer Haube und 14 Punkten im Gault Millau ausgezeichneter Kulinarik auftrumpft.

RestaurantUnd auch die vinophilen Genüsse kommen im Holzner nicht zu kurz: als Preisträger des „Südtiroler Preises für Weinkultur 2013“ stehen in der hauseigenen Vinothek über 300 italienische und Südtiroler Spitzenweine zur Auswahl. Das qualifizierte Serviceteam trägt mit Fachwissen und Leidenschaft zum ungetrübten Weingenuss bei.

Und bei aller Spitzenqualität und dem erlesensten Service wirkt das Holzner dennoch nie steif oder übermäßig formell. „Für uns gehört zum Erholen – egal wie hoch das Niveau auch sein mag – Entspanntheit, und die stellt sich eben nur ein, wenn man die Krawatte auch mal im Schrank hängen lassen kann,“ so sehen es Wolfgang und Monika Holzner, die im Winter 2014 einen entscheidenden Schritt vorwärts gemacht haben. Mit dem renommierten Architektenduo BergmeisterWolf wurde ein Großprojekt in Angriff genommen, um das Holzner einmal mehr an modernste Anforderungen anzupassen. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden im Hotel Holzner ein neuer Aufzug mit neuem Stiegenhaus, eine neue Suite im Westtrakt, 3 Penthouse-Suiten im Dachgeschoss, die neue Wäscherei, ein Aussichtsturm und das neue Restaurant 1908 realisiert.

Suit1Suit2„Traditionen treu zu bleiben und dabei entschlossen und optimistisch in die Zukunft zu gehen, das ist unser Ziel“, erklärt Hotelier Wolfgang Holzner die Modernisierungen im Parkhotel Holzner, das heute mehr denn je in neuem Glanz erstrahlt.

Und der Mut zur Veränderung hat sich bereits ausgezahlt: Bei den European Hotel Design Awards 2014 wurde das Holzner in der Kategorie „Renovations“ in die Shortlist aufgenommen.

Die Verlagsgruppe Condé Nast Johansens hat das Nachhaltigkeitskonzept des Hauses mit dem „Award for Excellence, best for green practices 2016“ geehrt. Und im Gault Millau 2016 wurden das Mittagsrestaurant „Holzner Bistro“ mit 14 Punkten und einer Haube, das Abendrestaurant „1908“ mit 15 Punkten und zwei Hauben bedacht, während das Parkhotel mit dem „Ambiente Award 2016“ ausgezeichnet wurde.

 

Parkhotel Holzner
Dorf 18
Oberbozen – Ritten – Südtirol

Tel. 0039 0471 345 231
Mail info@parkhotel-holzner.com
www.parkhotel-holzner.com

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